Mein neustes Werk...

Gottes ewige GĂŒte

ist die Vertonung des Psalmes 145

in der Besetzung:

SATB

dazu als Soli ein Mezzosopran und eine Viola

 

Die Gesamtpartitur kann bei mir zum Preis von 38.- Fr. bestellt werden

AuffĂŒhrungsmaterial auf Anfrage

URAUFFÜHRUNG IM MAI 2019 - sie nĂ€chste Seite!

Missa a capella

Vertont das gÀngige Ordinarium:

 

  • Kyrie
  • Gloria
  • Credo
  • Sanctus/Benedictus
  • Agnus Dei

 

Die StimmenauffÀcherung geht bis zu 12 klingenden Stimmen und kann sowohl von einem Chor, als auch einem entsprechend besetzten Ensemble 'klangrealisiert' werden.
Wie es das Titelblatt ins Bild hebt, geht es um AtmosphÀre, die etwas Wolkiges und doch Klares in sich hat.
Die Partitur kann zum Preis von 42.- Fr. bei mir bestellt werden.

Hier können Sie die vollstÀndige Werkliste downloaden:

Werkliste
115 KB
Werkliste.pdf

Werkvorstellung (Auswahl):                                     

Das Werk kann sowohl konzertant als auch liturgisch aufgefĂŒhrt werden.

Die Spieldauer betrĂ€gt ~ 20 Minuten. Ist eine AuffĂŒhrung in einer Schöpfungsliturgie/Gottesdienst ‚en bloc‘ weder sinnvoll noch machbar, ist folgende Aufteilung möglich:

1.  Refr., Bridge 1  und Strofe 1, Refr.

2.  Refr., Bridge 2 und Strofe 2, Refr.

3.  Refr., Bridge 3, Strofe 3 und Coda

 

Eine sehr klangbildende und -gestaltende Rolle kommt dem Cello zu:

zum einen wird dem Instrument eine basale Linie zugeteilt, dann mischt es sich quasi als 5. Stimme singend in den Chor, dann wieder werden ausdeutende und sinnbildende musikalische Fragmente und Themen ins musikalische Geschehen geworfen - und letztendlich gibt es einige solistische Passagen.

 


...ist ein Werk in sieben SĂ€tzen fĂŒr

Streichquartett und Flöte

 

Es bringt gleichsam einen Regenbogen in seinen schillernden Farben zum Klingen:

 

vivace - lento cantabile - moderato - andante (pastorale) - presto - molto lento - allegro

 

aus dem Vorwort:


Diese fĂŒnf Cantilenen lassen den Tag in seiner natĂŒrlichen Struktur Klang werden, - quasi ein ‚klingender Gegenentwurf‘ zum ent-strukturierten Tag unserer Zeit, wo der Tag in die Nacht - und die Nacht in den Tag hinein verlĂ€ngert wird


Es ist auch nicht einfach ‚gĂŒltige‘ Musik - denn jeder Tag und jede Stunde hat ihre je eigene FĂ€rbung und PrĂ€gung - es ist eine Momentaufnahme eines erlauschten Augenblicks
 - Daher gibt es in den ersten vier SĂ€tzen keine Angaben zu Registrierung, Dynamik, Artikulation - sie sollen je eigen gestaltet werden - um den Tag zum eigenen ‚Klangtag‘ werden zu lassen.

Die Komposition muss nicht zwingend als Ganzes gespielt werden, auch wenn die SĂ€tze untereinander thematisch und von der Idee her verwoben sind.

aus dem Vorwort:

 

Das Cembalo ist fĂŒr mich ein faszinierendes Instrument: bescheiden und klar im Klang, perlend in seiner Aussage, ohne sich ĂŒber LautstĂ€rke oder Effekt in den Vordergrund zu drĂ€ngen und sich auffĂ€llig zu machen. Es hat sich ĂŒber die Jahrhunderte hinweg seine barocke Seele bewahrt und sich jedem Eingriff in diese, seine Klangstruktur verweigert. Dieses intensiv barocke Element mit einer modernen, unkonventionellen Klang- und Tonsprache zu verbinden, hat mich gereizt. Zwei Welten wollen sich in diesen StĂŒcken verschmelzen.

Inhalt:

1. Satz: Allegro festivo

2. Satz: Pedalsolo

3. Satz: Adagio

4. Satz: Echofantasie

5. Satz: Fuge mit Themen aus 'Der Mond ist aufgegangen

6. Satz: Double-Trio

7. Satz: Finale

 


Vorwort:

Gross ist der Schmerz verwaister Eltern - diesem Schmerz stellt sich die ‚Trostmusik fĂŒr ein ungelebtes Leben‘.

Die Komposition entstand aus eigener, existenzieller Betroffenheit, die mich förmlich drĂ€ngte, den Schmerz, die Trauer, den Schock  Klang werden zu lassen.

Ein lÀngerer Prozess von Trauer hin zu Trost steht am Anfang - entstanden ist eine schlichte, eindringliche KlangatmosphÀre, die Raum bieten will, dass der eigene Schmerz ankommen kann und aufgehoben, ja aufgefangen wird, dass die Sprachlosigkeit Wort werden kann.

Zugleich will das Werk einen Augenblick von Trost ermöglichen, in dem sich die TĂŒr zu neuer Hoffnung und Zuversicht wenigstens einen kleinen Spalt weit auftut, dass die Strahlen der Ewigkeit einfallen können in das Dunkel von Betroffenheit und Verlorenheit.

Die Orgel ist quasi ‚kammermusikalisch‘ gesetzt, ein sehr durchsichtiger Satz im ZwiegesprĂ€ch mit der Altistin und dem Fagott.

Vorwort:

Vier Ebenen werden in diesem Werk Klang:

         Der Mensch als Geschöpf dieser Erde im Chorgesang

        der Schlag der Stunden im Triangel

         der Fluss allen Lebens im Bolerorhythmus der kleinen Trommel

        Gott, der alles trĂ€gt in der Orgel

 

Da Zeit im Grunde Illusion ist und kein metrischer Ablauf, fallen auch die SchlĂ€ge des Triangels nicht gleichmĂ€ssig aus - entsprechend unserem ZeitGEFÜHL, das uns Stunden erleben lĂ€sst, die wie Minuten verfliegen oder sich wie Tage dahin quĂ€len.

Der Fluss des Lebens fliesst, ohne sich um das Drumherum zu kĂŒmmern - und so strömt der Bolero, ohne sich wirklich in das Klanggeschehen einzufĂŒgen. Selten sind die intensiven Augenblicke, in denen Zeit und Leben still zu stehen scheinen - nur in den Takten 32 f hĂ€lt alles schaudernd den Atem an vor dem Geheimnis von Gottablehnung, Gottverleugnung, Gottferne.

Wer letztendlich unaufdringlich dezent alles trĂ€gt, ist Gott. Auch Gott leidet mit seinem Geschöpf und dem Unrecht das an Mensch, Tier und Natur geschieht, so dass Vorimitationen möglich sind, sozusagen als Aufschrei Gottes - zumeist aber wird der Chorgesang von (Cluster, Einklang...) Harmonien getragen, die eher aus dem Hintergrund klingen, und den Chor in sich betten. - Da Gott in Seiner Gegenwart nicht immer erfahren und erspĂŒrt oder gar als ‚abwesend’ erfahren wird, schweigt die Orgel mitunter.

Wenn menschliches Leben stirbt, kĂŒmmert das den Fluss des Lebens wenig - er geht einfach weiter - bis einmal alle Zeit erfĂŒllt ist, dann wird nur noch der Ton Gottes bleiben - der jedoch in einer Komposition auch einmal verklingen muss...

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Das Osterlied wird hier als auskomponierte Motette a capalle geboten. Die in den GesangbĂŒchern vorgeschlagenen Rollen wurden auf die vier Stimmregister verteilt.

Um 3 Klangebenen zu erhalten, ist das Lied um eine Quinte nach oben transponiert worden. Sollte es fĂŒr den Sopran des Chores zu anstrengend sein, auf solch hoher Lage zu singen, kann diese Rolle auch solostisch gestaltet werden.

In der 17 Strophe ergibt sich fĂŒr die Gemeinde dann eine vierte Klangebene dadurch, dass die Melodie in D bitonal in den G-Satz des Chores hinein geschoben und in romantischem Satz von der Orgel begleitet wird.

Das Werk als solches will klingendes Evangelium sein. Der c.f. singt den Text der Strophe in seiner jeweiligen Lage (Alle = Sopran; Evangelist = Bass; Frauen = Alt; Engel = Tenor), die andern Register deuten den Text aus und beleuchten ihn neu durch Worte aus der Bibel, andern Liedern, alten Gebeten und Liedtexten.

Die Komposition ist im 3/4 -Takt geschrieben und lebt von der Drei als stĂ€ndig wiederkehrendem Motiv. Sie ist Hinweis auf die Dreifaltigkeit, aber auch auf das Geheimnis der ‚Göttlichen Potenz‘ in Maria (und jedem Menschen), da die Triole nicht die natĂŒrliche Teilung des Viertels ist.

Gleiche Motive verknĂŒpfen zwei miteinander verbundene Aussagen:

      ‚gratia‘ (19f) und ‚tecum‘ (28f) sind im selben, einmal aufscheinenden Notenwert einer punktierten Halbe notiert: es ist die Gnade, um dieses tecum Gottes zu wissen und daraus zu leben - und zugleich wird dieses tecum durch die Gnade erst wirksam und fruchtbar

      die Ähnlichkeit von ‚in mulieribus‘ (43, bes. 44) und ‚pecatoribus‘ (72) ist eine leise Andeutung an die (fatale!) Gleichung Frau/SĂŒnde (vgl .den SĂŒndenfall und die unheilvollen SchlĂŒsse, die man daraus zog
)

      bei ‚et bene(dictus)‘ (52) und ‚Sancta Ma(ria)‘ (66, 67) erscheint die Triole auf einer Note - das Gesegnet-sein durch die Leibesfrucht macht die Heiligkeit Mariens aus.

      der punktierte Viertel findet sich ausschliesslich bei Jesus (58, 60) und beim Amen (93, 95): Jesus ist das (Mensch gewordene) Amen Gottes zur Kreatur und ganzen Schöpfung, Gottes Erlösungswille wird offenkundig

 

Auch die VerÀnderung der Tonart, an ihrer je eigenen Stelle ist nicht ohne Aussage:

      Maria, als die ‚gesegnete unter den Frauen‘ ist Neuschöpfung (neue Eva), sodass hier (44-46) das ursprĂŒngliche e-moll in Es-Dur mĂŒndet - durch chromatische Progression und enharmonische Verwechslung: die Substanz bleibt sich gleich und erfĂ€hrt doch (sanfte) Wandlung

      ĂŒber die moll-Subdominante (und deren enharmonische Umdeutung) wandelt sich bei ‚pecatoribus‘ (72) die Tonart erneut, diesmal relativ abrupt, hin zu gis-Moll - Einbruch der SĂŒnde, die die Substanz zwar stört, aber nicht zer-stört.

Der Schlussklang ist ‚versöhnlich‘ - und zugleich offen - wir hoffen auf einen guten Ausgang und lassen Raum, dass er geschehen kann.

Die ‚Geschichte‘ Mariens im ‚Ave Maria‘ will somit auch unsere Geschichte sein - oder werden.

Vorwort

Das Werk ist vielfĂ€ltig einsetzbar: fĂŒr Gottesdienste und Vespern genauso wie fĂŒr Geistliche Konzerte - und selbst im Gottesdienst kann es seinen Platz an verschiedenen Orten finden.                                                                                    


Von daher ist den Interpretierenden alle Freiheit zur Gestaltung ĂŒberlassen: man wĂ€hle Tempo, Artikulation, Dynamik
 dem Momentum entsprechendem, ja so, dass dieses Momentum Vertiefung und Gestaltung erfĂ€hrt.  Gleiches gilt fĂŒr die Wahl der Orgelregister.

zur Instrumentation

Der Orgelpart ist konzertierend gesetzt. Es wird also nicht eine ‚blosse‘ Begleitung des Chorgesanges gespielt, vielmehr ist die Orgel bei aller HarmoniestĂŒtzung eigenstĂ€ndig in der Aussage - mal ergĂ€nzend, dann interpretierend oder ausleuchtend, dann wieder Motiv gebend.

Die Trompete ist das ‚dialogisierende Moment‘ zwischen Chor und Orgel, trotzdem ist sie ad libitum gesetzt.

Links

gĂŒnstig Noten beziehen: www.noten.ch

Romie Lie: Lyrikerin: Worte zum Ausloten:  www.romie-lie.ch

Martina SchÀfer: Komposition (und Konfliktmanagement): www.martinaschaefer.ch

Claude Rippas: Trompeter der Spitzenklasse: www.clauderippas.ch

Bachensemble Luzern: Musikgenuss pur: www.bachensembleluzern.ch

Andreas Burzik - Flow, damit auch schon das Üben ein Genuss ist: www.flowskills.com

Zugewandte Gastfreundschaft in guter AtmosphÀre und schöner Umgebung: www.comundo.org/de/uber_uns/romerohaus222

und wenn's mal nicht so rund lĂ€uft...: Schweizerische Gesellschaft fĂŒr Musikmedizin: www.musik-medizin.ch